Urlaub in Deutschland …

Staendig gibts hier aufm Blog neue Urlaubsberichte aus allen Herrgotts Laendern. Naja, und weil ich schon da bin wo andere Leute Urlaub machen, fahr ich einfach Urlaub in Deutschland machen und auf Wunsch von Frau Anja Johannes wird das jetzt auch dokumentiert.


Als mich selbige des Nachts in Koeckern an der Raststaette abgeholt hat, wo Fran und ich von meinen Eltern abgesetzt wurden, gabs erstmal ne nette Ueberraschung am Auto der Eltern von Frau Johannes. Anja nahms gelassen, hats dem Nachbarn dessen Auto auch vollgekritzelt war, gleichgetan und’s mit Nitro-Verduennung abgemacht.


Am naechsten Tag gabs dann erstmal nen lecker Hot-Dog fuer den kleinen Spanier, weil wir ja noch in Sachsen-Anhalt (Halle) waren und ich ihm verboten hab, sich dort ne Thueringer Bratwurst zu kaufen. Auch er nahms gelassen, obwohl er der Meinung war: “Salchicha es Salchicha!” – was soviel heisst wie “Wurst ist Wurst” … fuer Unwissende mag das wohl sein. Er ist mittlerweile auch klueger und hat sich schon zahlreiche ThueRoBraWu’s schmecken lassen.


Abends gabs dann noch was leckeres mit Kartoffeln, die wir unter der Spuele gefunden haben.


Und man sehe und staune, was die Frau Johannes daraus gezaubert hat.
Das war uebrigens auch eine der ersten Erfahrungen des Spaniers, dass Gemuese auch ohne Fleisch gut schmecken kann – und das sogar unfritiert!


Dann stand Weimar als naechstes Besuchsziel auf der Liste. Dort trafen wir auf einige lustige Gestalten, die wir wohl alle kennen und zu denen ich auch keine weiteren Worte verlieren muss.
War ein sehr netter Abend …


… natuerlich auch viel getrunken …


… und uns anschliessend mal so richtig herzlich in die Arme genommen.


Dann gabs noch nen kleinen Abstecher in den Falken. Hach (mit nem tiefen Seufzer hinten dran) scheene wars. Haette nie gedacht, dass man den Falken vermissen kann.


Is und bleibt halt der Ort, wo man Huntz und Kuntz trifft. Und auch den Alex, meinen ex-ex-Mitbewohner.


Und was bei nem Weimar-Urlaub natuerlich auch nicht fehlen darf, ist die Liszt-Base. Da gabs dann am Morgen nach dem Falken noch ein leckeres Fruehstueck mit fast allen Leuten die abends auch dabei waren, Jay, Judith und sogar der verpennte Jan is extra fuer uns aufgestanden. (Hut ab)

Alle restlichen Fotos in Sachen Stadt-angucken und bei den Eltern rumhocken erspar ich mir jetzt, denn das kennt ja jeder und ich denke auch nicht, dass derartige Fotos im Sinne von Frau Johannes waren, als sie ihren Wunsch einer Deutschland-Dokumentation geaeussert hat.

Por fin … endlich Besuch

Und da standen sie nun die MĂ€dels, Anja und Viola, Sonntag den 18. MĂ€rz am Almerianischen Busbahnhof und wurden gebĂŒhrend von mir empfangen. Mein erster Besuch in Spanien und wir haben uns es die letzte Woche richtig gut gehen lassen. Seht selbst:


Viola, ich und die werte Frau Anja Johannes in dem Ă€ltesten Dorf der Provinz AlmerĂ­a, namens Nijar. Ein schönes Dörfchen …


Dort hat Fran uns eine mords Ansteigung hinaufgejagt, um uns den höchsten Punkt des Dorfes zu zeigen


Oben angekommen gabs erstmal ne Verschnaufspause und verzerrte Gesichter.


ZurĂŒck in AlmerĂ­a hab ich dann die ReisefĂŒhrerin gespielt. Weils damit aber noch nicht so weit her is, musste ich des öfteren die Karte benutzen.


Ich habs aber letztendlich doch geschafft, die beiden auf die Alcazaba zu fĂŒhren, die Burg von AlmerĂ­a, die sogut wie jede andalusische Hafenstadt hat.
Dort erstmal ReisefĂŒhrer studiert …


… dann Burg angeguckt.


LieblingsbeschĂ€ftigung meiner beiden Damen und ganz besonders Anja; Muscheln sammeln!!!!!! Wir mussten fast jeden Tag zum Strand gehen, damit Anja ihr Pensum fĂŒr den jeweiligen Tag schafft. Die ist zum Muschel-Messi mutiert (hach, was ne schöne Alliteration). Den ÜbergepĂ€ckpreis möchte ich nich sehen.


Am Donnerstag abend hats uns in den “El Rockero” einen netten Rockclub verschlagen, wo ein Arbeitskollege mit seiner Band an nem Bandkontest teilgenommen hat.


Dies ist allerdings nicht mein Arbeitskollege, denn dieser Kollege hier auf dem Foto, war einfach interessanter zu fotografieren. Krasse Freak-Band. …. Zorro heißt auf spanisch ĂŒbrigens Fuchs.


Auch sein Gitarrenkollege ein recht komischer Kautz mit eigenartigen Flecken im Gesicht, die auf dem Foto so aussehen wie in Wirklichkeit.


Anja hats auch gefallen wie man sieht. Die Leute im Hintergrund gingens eher ruhiger an.

Aber alles in allem eine sehr schöne Woche mit den beiden MĂ€dels. Kein Gemecker, selbst beim gewöhnungsbedĂŒrftigen spanischem Essen relativ unkompliziert, immer unterhaltsam und lustig bei der Sache.

Danke Anja und Viola fĂŒr die schöne Woche!!!!!!

Zusammenfassung

Da ich nun schon ne ganze Weile nix mehr hab von mir hören lassen, gibts jetzt ne kurze Zusammenfassung der letzten 1 1/2 Monate in Spanien.
Hier beginnt die Geschichte: Als es noch schön warm war, haben wir uns in die Natur begeben, um wie in alten Zeiten mit Holz ein Feuerchen zu machen und Fleisch darauf zu grillen, weil derjenige, der diese Fahrt organisiert hat, die Holzkohle vergessen hat.

Dort hab ich dann einen schönen, großen Tannenzapfen gefunden, der jetzt in meinem Zimmer thront.

In der einzigen WĂŒste Europas war ich dann auch und hab mir die Berge von oben angeguckt (dort wurde ĂŒbrigens auch “Der Schuh des Manitu” gedreht…hab ein Plakat gefunden)

Nach Granada hats mich dann auch nochmal verschlagen.

Dort wurden wehrlose Frauen von Hunden belÀstigt.

Kurz vor Weihnachten begab ich mich dann auf die Weihnachtsfeier meiner Firma mit allem Pi-Pa-Po.

Da gab es hungrige und durstige Leute.

Und weil die soviel getrunken hatten, machten sie anschließend komische Sachen.

Lallende GesĂ€nge durften natĂŒrlich auch nicht fehlen.

Und am Ende war ich betrunken.

Zwei Tage spÀter gings mir aber wieder gut und ich konnte meine KrÀfte auf die Probe stellen, indem ich 15 Meter an ner steilen Bergwand hochgeklettert bin. (das Foto zeigt leider nicht mich, denn die Leute die mich fotografiert haben, kamen mit meiner Kamera nicht so recht klar, aber glaubt mir, ich bin die gleiche Strecke hochgeklettert)

Wochenende und Granada

Letztes Wochenende hats mich also nach Granada verschlagen. War irgendwie Zufall, weil Fran ne CD nach Motril schaffen musste und das gleich in der NĂ€he ist. Also sind wir anschließend noch ins schöne NachbarstĂ€dtchen gefahren. Leider nur sehr kurz. Ich muss da unbedingt mal ĂŒbers komplette Wochenende hin, denn da gibts viel zu sehen.

Also hier erstmal ein Foto von ein paar Arbeitskollegen, die mit dem Wochenendtrip jetzt nich so viel zu tun haben.

von links nach rechts: Diana, weiß nicht so recht was die in der Firma macht, die ist auch nie den kompletten Tag da, immer nur fĂŒr ein paar Stunden…dann Oni, der ist fĂŒr Ton und Tonnachbearbeitung zustĂ€ndig, gerade Papa geworden, eher ein ruhiger Zeitgenosser und spielt in seiner Freizeit leidenschaftlich gern Warcraft III … Lolo, Cutter … ist hauptsĂ€chlich fĂŒr die Fußballgeschichten zustĂ€ndig … also die Firma macht auch Sportreportagen fĂŒrs örtliche Fernsehen, Lolo guckt sich liebend gern nackte Frauen im Internet an und kommentiert das dann lauthals, ansonsten auch ein ganz netter … dann noch Antonio, sozusagen mein Vorgesetzter, der Orga-Mensch der Firma, tut immer ganz konzentriert und seriös, is aber sonst auch witzig wenn er will.

So jetzt Granada…ich bin den Großteil der Hinfahrt gefahren, was sehr geil war. Endlich mal wieder Auto fahren und dann auch noch auf spanischen Autobahnen. War aber total entspannt. Die dĂŒrfen ja hier nur 120 fahren und halten sich so ziemlich auch alle dran. Und die Autobahn war auch total leer. Also kein Wochenendsverkehr wie man ihn auf deutschen Autobahnen findet. Auch die Landstraßen waren sehr ruhig…hat also Spass gemacht. Und war auch kein normales Auto, sondern ein Kleintransporter. Bin zum ersten Mal in meinem Leben so ein Ding gefahren….Mann war ich stolz


Dann kurze Pause an der Tankstelle und Fran war total sauer, weil die Tankkarte von der Firma mal wieder nicht funktioniert hat.


Dann weitergefahren und geile Landschaft angucken dĂŒrfen, die irgendwie den Anschein machte, als fahren wir ins Nirgendwo


In Granada angekommen sind wir dann ein bißchen um und am Fuß von Alhambra (ne riesen Burg, die 15 € Eintritt kostet und ich mir mal irgendwann anders anschaue) rumgelaufen.


Lustige WandgemÀlde entdeckt


Und schöne GeschĂ€fte fĂŒrn Herrn Berger fotografiert

Botellon


Man erkennt leider nicht sehr viel, aben den/das/die Botellon (von dem Wort “botella” abgeleitet, was Flasche heißt) muss man sich so vorstellen. Freitag Nacht um 12 pilgern sĂ€mtliche Jugendliche der Stadt in einen Park in der NĂ€he vom Strand. Im GepĂ€ck haben sie diverse Flaschen Rum, Vodka oder Whiskey, zusĂ€tzlich Cola oder Fanta Limone und natĂŒrlich Plastikbecher und Eis. Dann verbringt man dort seine Zeit so ca. bis um 3, hinterlĂ€sst einen total zugemĂŒllten Park und pilgert weiter in die umliegenden Bars, die dann natĂŒrlich rammel-voll sind.
So habe ich meinen letzten Freitag Abend bis Samstag morgens halb sieben verbracht. …. Lustig wars….und mit den Kunden war ich unterwegs:


Links Gregor, kommt eigentlich aus Granada und war grad zu Besuch bei seinen Eltern. Den fahr ich bald mal mit Fran (rechts und eigentlich Francisco) meinem Arbeitskollegen (is der Kameramann von der Firma) besuchen.


Dann haben wir da noch den kaputten RĂĄmon, der die ganze Zeit so war wie auf dem Foto…bissel anstrengend aber lustig … und nochmal Fran.


Und zu guter letzt war da noch JosĂ© … auch ein ganz netter, der die ganze Zeit in meinem Wörterbuch rumgeblĂ€ttert hat und mit Vorliebe “Aschloch” gesagt hat.

Lasset die Abenteuer in Spanien beginnen…

so, da melde ich mich nun zum ersten Mal aus dem schoenen AlmerĂ­a, wo die Sonne scheint, das Wasser blau ist und die Straende mit feinem Sand bestueckt.
Viel gibt es noch nicht zu erzaehlen. Die Stadt an sich bietet auch nicht sehr viel zum anschauen, aber ich soll hier ja schliesslich keinen Urlaub machen, sondern arbeiten.
Trotzdem lasse ich es mir natuerlich solange es Wochenende ist noch gut gehen und hier also ein paar Impressionen meinerseits.

Die Fotos sind allerdings in San José entstanden, einem kleinen Dorf in der Naehe von der Stadt, wo die Straende angeblich schoener seien sollen. Fuer mich ist das relativ egal, hauptsache Meer und Strand, aber Felix mein Arbeitskollege bei dem ich momentan noch wohne fands besser dorthin zu fahren.


Das ist Felix. Irgendwie ganz nett, versucht mir immer alles zu erklaeren auch wenn ich mich ueberhaupt nicht mehr konzentrieren kann, aber er meints ja nur gut. Und ich kann kostenlos bei ihm pennen bis ich was eigenes hab, deswegen beschwer ich mich auch nicht. Aber ich bin froh wenn ich nicht mehr ununterbrochen mit ihm was unternehmen muss.


So, und das bin dann wohl ich. In den Glaesern meiner Brille kann man das Meer sehen.

Das solls dann erstmal gewesen sein. Ich melde mich bald wieder.

Schuessi, eure Katha!