Bon Anniversaire!

Hier nach längerer Pause mal ein paar neue Fotos.
Dieses mal die Geburtstagsfeier von Abdel,
meinem neuen Mitbewohner. Ich bin also in
eine Afrikaner-Colocation gezogen, nachdem
ich die Küche der Italienerin verlassen habe (…)
Und da wohn ích nun auch erstmal bis Ende März.

Aber guckt selbst:


Mitbewohner Nr.1 Moise

Mitbewohner Nr. 2 Abdel mit dem jüngsten Partygast

Africa Unite! Viele Freunde auf Besuch!

Abdels Schnidde! (eine von mehreren …)

Lecker afrikanisches Essen namens Gombo …

Auch vereinzelte Bleichgesichter waren anwesend …

… aber eindeutig in der Unterzahl!

Alle glücklich nach dem “großen Fressen!”

Was auf dem Bild ist etwas unstimmig!

Na klar … die Zahnlücke!

Die Küche … ein Schlachtfeld!

Pennen wie und wo man(n) will. So muss das sein!

Alles in allem eine gelungene Feirlichkeit!
Besides: Africa rulez!

spacecakebreak on the titicaca lake

wer weiss, von welcher tanzmusikkapelle diese zeilen stammen, muss heute keinen kommentar schreiben, ALLE ANDERN MÜSSEN! so.
und jetzt erzählen wir euch auch noch, was wir wieder tolles erlebt haben.
also, da sind wir dann an den titicacasee gefahren und auch darauf. im boot. und das caca von titicaca hat nix mit dem zu tun, was alle immer denken! das is nämlich ne mischung aus den sprachen der ureinwohner, deren nicht mehr reinrassige nachkommen (sich) immer noch auf dem see rumtreiben. nämlich auf schwimmenden inseln aus “totora”, das zeuch wächst überall und da kann man ja schon mal so ne insel draus bauen. hält sogar bis zu hundert jahre. weil aber immer wieder trockenes totora-stroh nachgelegt werden muss, werden die inseln nach 50 jahren zu dick und saufen bei regen ab, sofern man sie nicht vorher als kartoffelackerinseln an den seerand abgeschoben hat.
das stimmt wirklich! jawoll. und essen kann man das zeug zur not auch, allerdings nur frisch und es schmeckt nach nüscht, obwohl die bewohner das kraut liebevoll “banana de la titicaca” nennen. wir haben’s auch mal probiert – buäkse!
inseltotal

bananatiti

kind1
kind2
kind3

peking
sandivolk

bootromace

und weil unser titicaca-tag gleichzeitig auch valentinstag war und wir im gegensatz zu den anderen anwesenden touris nicht knutschend romantisieren konnten, haben wir mal so getan, als würden wir uns mögen, und uns als ersatzbefriedigung tolle freundschaftsbänder vom freundlichen pseudo-uro verkaufen lassen. hach! (auch in gedenken an marcel und anne). ein hoch auf die liebe!

valentin

dann führte unsere fahrrinne gen westen, nach taquile, einer insel, auf der die welt noch in ordnung ist – die frauen schleppen die lebensmittel die berge hoch, während sich die männer mit filigraner handarbeit die zeit vertreiben, um damit anschliessend die touristen auszunehmen. tatsächlich ist ein nichtstricker auf taquile eine totale memme, ne null, ein verlierer, ein nichts! so eener krischt ma keene frau ab! und so stricken sie alle, die männer von taquile.

taqui

muddivaddi

nächste station: arequipa. im regionalbus. ohne beinfreiheit. mit live-werbeverkaufsshow eines ambitionierten gesundheitsapostels, der den armen peruanern ranziges vitaminpulver und zahnpflegekaugummis andrehte.
da es im bus sonst nüscht interessantes zu sehen gab, hat die sandi mal aus dem fenster fotografiert:
incakola

mais

ja, und da war die pe schon wieder in arequipa! heimatgefühle weiteten ihr herz zu einem saftigen steak.
doch diesmal: kulturprogramm! wir besuchen das kloster santa catalina, eine stadt in der stadt, in der heute noch immerhin 28 nonnen ein sehr sakrales und bescheidenes dasein fristen. da huscht eine. aber pe als gute VJane hat den finger natürlich immer am auslöser:

nonne

drehkreuz
gefangen im drehkreuz des glaubens…

ruhe
suchbild: was kann hier nicht stimmen? lösungsvorschlägge bitte unter “comments” einreichen. preise verhandlungssache.

morgen geht’s dann raus aus peru nach arica/chile! buhuhuu! da mussten wir natürlich endlich mal das nationalgericht “cuy” probieren. diese possierlichen tierchen heissen auf deutsch meerschweinchen und werden hier wie schnitzel zu kartoffeln und riiiiesensaubohnen gereicht. liebe vegetarier und inderkindheitmeerschweinchenbesitzer – bitte scrollt jetzt nicht weiter runter.

schwein

sandcuy

lecker
gib pfötchen!

adiós perú!

Nachspielzeit …

Schließlich habe ich mich dann doch entschlossen, den Parisern
einen Monat länger auf den Sack zu gehn …

Da ja Kenia dummerweise aufgrund einer “Fehlbudgetierung”
ins Wasser fallen musste, warte ich jetzt auf den nächsten
(hoffentlich besseren) Auftrag. Meine alten “Küchengefilde”
habe ich verlassen und wohne nun etwas auswärts zusammen
mit zwei Afrikanern in einem Appartement. Die zwei sind nicht
nur so schwarz wie nett, sondern ich hab auch mehr Platz und
die Küche ist extra! Flachdach mit Ausblick gibts auch noch ..

So denn: “Paris – ich geh noch nicht!”

Oh my God – Canada is still down!

Europäer, Chatter, Fischfreunde, Brüder und Schwestern!
Unaussprechliches ist geschehen – Canada is down. Was nun? Im Angesicht internationaler Konflikte (man denke ja nur an leichtsinnig karikaturenveröffentlichende Europäer… brrrr! ) sollten wir die Konsequenzen dieses durch rempelnde Fische verursachten Malheurs für unsere Sicherheit nicht unterschätzen. Kanada muß wieder hoch – und dort auch bleiben! Als verantwortungsbewußte Europäer rufe ich Euch auf :


Opfert Arbeitszeit!
Macht Euch Gedanken!
Helft dem Fischmaster!

Eine kleine Inspiration:

Die Rettung!
Die notwendige Ausrüstung zur Konstruktion beider gibt’s hier….

tiere, bilder, sensationen

hach, warn wir post-faul. aber was reden wir: bilder sagen doch mehr als tausend worte! wir sind gar müd von unserer heutigen butterfahrt von cusco nach puno (zitat reise-know-how: “busfahrt mit zwischenstopps und imbiss, vor allem für ältere reisende geeignet”). hinter uns liegen nun schon ein paar ereignisreiche tage in diesem gar schönen ländle. wir betrachteten nach einem sehr spirituellen aufstieg zum machupicchu das spätwerk der nach der ostdeutschen hitparadenprinzessin inka benannten ureinwohner perus. auch das alpaca, welches eigens für uns “traveller” hingestellt worden war, zeigte sich begeistert. das war also das.
der dschungel war so heiss und feucht, dass sich mein ipod-etui auflöste, wir sahen viele wilde oder auch possierliche tierchen, immer unter der fachmännischen begleitung unseres “romantic music”-liebenden führers “percy”, der besser hätte vorher mal ein buch über den dschungel lesen sollen. zudem fragte man sich, wer nun schlimmer stinkt, der nasenbär oder unser peruanischer begleiter.
heute schippern wir nun über den titicaca-see zu den uros (die hiesigen ureinwohner), die es aber gar nicht mehr gibt, wir fahrn aber trotzdem hin. und am mittwoch dann auch gleich weiter nach arequipa, damit sandra endlich ihr autogrammfoto vom schnürsenkelmann bekommt. danach kuckn wir mal runter nach chile.
so: jetzt bunte bildors.

lama
dekoration uffm machupicchu

standartmachu
ja, wir waren auch da!

seitemachu

haus
fröhliche inka-weihnacht mal anders – altes toast statt pfefferkuchen

fliegen
aus dem dschungel in den dschungel

grazien
gummistiefel machen einen schlanken fuss!

boote

bruecke
immer am posen – auch wenn wir 100m über dem dschungel um unser leben bibbern!

oben
noch weiter oben – hammer rübbergemacht

fischen
komisch – trotz dieses leckeren köders hat kein fisch angebissen…hmm

kuck
aaah: jetzt ja: die wilden tiere des regenwaldes:

plaste
nasenb
extra für dich gefangen, vati!

percy
percy wollte irgendwie nicht ins bild passen…

tito
tito the tarantula inmitten von freunden: giovanni und trappatoni. (für antje und bernd)

nach5
morgens nach fünf im urwald

vorher
vorher: alpaca uffm boden.

nachher
nachher – alpaca uffm kopf.

butterfahrt
vorzügliches peruanisches qualitätseis
eis
wohl bekomm’s!

ooch
oooch! dutzidutzi!