Lone Star State

Howdy.
Ich freue mich, hier einen kurzen Bericht aus Houston, Texas liefern zu können. Die 4. größte Stadt der Staaten ist so gewaltig, dass ich sogar nach einem Monat noch gar nicht richtig einschätzen kann, was hier so geht. Irgendwie fährt man einfach Stunden auf den Freeways und ist immer noch nicht auf der anderen Seite

Um Auszusteigen und per Pedes sein Glück zu versuchen ist es hier sowieso viel zu heiß. Deswegen haben die Houstonier gleich auf Gehwege verzichtet und ein Tunnelsystem in die Stadt eingebaut, das jedes Gebäude in Downtown miteinander verbindet. Damit man auch ja nicht raus muss. Das klingt erstmal blöde, aber wenn man einmal diese Hitze hier erlebt hat, versteht und schätzt man das. Aber zum Glück gibt es ja Galveston, eine Insel im Golf gleich südlich von Houston. Aber auch hier gilt: länger als ne Viertel Stunde draußen, und der Schädel brummt…

Desweiteren sitzt die NASA hier und stellt ne Saturn V aus. Außerdem kann man Mondgestein anfassen und ins Trainingscenter. Hut ab Frau Mütze, das hat mich doch sehr beeindruckt, denn das ist sowohl technologisch wie auch geschichtlich ganz weit vorne.

Noch ein Wort zu den Ureinwohnern hier, den Rednecks (das ist nicht gemein gemeint, die nennen sich selber so). Deren Hobbies bzw. Nationalsportarten sind Angeln, Jagen, Vögel gucken, Golf, Football, Baseball, Rodeo und 4Wheeling. Mein Ziel hier ist, das alles, außer Jagen, mitzunehmen. Quad fahren haben wir schon geschafft

Außerdem war ich mit meinem Überraschungsbesuch aus London in einer amerikanischen Kultureinrichtung, dem Drive-In Movie Theater.

Bisher gefällt es mir besser, als ich das vorher erwartet habe, da die Menschen hier äußerst nett sind. Auch als Praktikant wird man unheimlich gut behandelt. Der größte Unterschied zu Deutschland ist, dass es hier mächtig viele Kinder gibt und sich fast jedes Angebot auch an diese richtet. Ich habe noch nie ein so kinderfreundliches Land erlebt.

Ansonsten freu ich mich immer über Besuch. Dranbleiben Freunde und bis bald. c.